Tipps

Verhalten im Brandfall
Grundsätzliches:
Für eine erfolgreiche Brandbekämpfung müssen die notwendigen Maßnahmen gekonnt und in der richtigen Reihenfolge durchgeführt werden. Um richtig handeln zu können, müssen diese Maßnahmen erlernt und wiederholt geübt werden. Die richtige Reihenfolge lässt sich als Brandschutzkette darstellen:
| Brand entdecken durch: | Brandmeldeanlage, persönliche Wahrnehmung |
| Brand melden über: | Druckknopfmelder, Telefon |
| Retten, wenn notwendig: | Personen aus der Gefahrenzone bringen |
| Löschen mit vorhandnen Mitteln: | z. B. Verwendung von Handfeuerlöschern, Eimer Wasser usw. |
| Feuerwehr erwarten und einweisen: |
Lotsen am Anfahrtsweg aufstellen,
Information über Brandverlauf geben
|
| Brand lokalisieren: | Brandausbreitung durch Feuerwehreinsatz begrenzen |
| Brand bekämpfen: | Feuerwehreinsatz bis zum Erlöschen des Brandes |
| Brandwache stellen: | Brandstätte kontrollieren, Glutnester bekämpfen |
Fällt auch nur eine dieser Maßnahmen aus, reißt also die Brandschutzkette, dann ist die Brandbekämpfung wesentlich erschwert, was meist zum Totalschaden der vom Brand betroffenen Räume oder Gebäude führt.
Deshalb für Sie:
Verhalten im Brandfall
1.) Alarmieren
Die Brandmeldung kann automatisch über eine Brandmeldeanlage oder manuell über Druckknopfmelder bzw. Telefon erfolgen. Geben Sie bei einem Notruf immer folgendes an:
- Wer ruft an?
(Name des Anrufers)
- Was ist passiert?
Brand, Unfall usw.)
- Wo ist es passiert?
(Ort / Ortsteil / Straße / Hausnummer / Anfahrt)
- Wie ist die Situation?
Hinweise auf besondere Umstände, z. B. gibt es Verletzte oder eingeschlossene Personen, handelt es sich um besondere Gebäude (Krankenhaus, Pflegeheim, Schule, Hochhaus)
- Warten Sie? (auf evt. Rückfragen des Disponenten)
- Wer ruft an?
(Name des Anrufers) - Was ist passiert?
Brand, Unfall usw.) - Wo ist es passiert?
(Ort / Ortsteil / Straße / Hausnummer / Anfahrt) - Wie ist die Situation?
Hinweise auf besondere Umstände, z. B. gibt es Verletzte oder eingeschlossene Personen, handelt es sich um besondere Gebäude (Krankenhaus, Pflegeheim, Schule, Hochhaus) - Warten Sie? (auf evt. Rückfragen des Disponenten)
Sprechen Sie langsam und deutlich! Alamieren Sie auch bei Brandverdacht- denn nur bei einer böswilligen Alamierung wird Ihnen die Kommune die Kosten in Rechnung stellen. Verlassen Sie sich niemals darauf, dass bereits andere die Feuerwehr verständigt haben.
Die Feuerwehr hilft Ihnen mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln z. B. durch:
2.) Retten
- durch helfen
- durch flüchten
Wenn Sie vom Brand eingeschlossen sind:
indem Sie z. B. telefonieren oder beim (möglicherweise offenem) Fenster rufen und winken
Die meisten bei einem Brand verunglückten Personen sind durch falsches Verhalten zu Schaden gekommen; daher unbedingt Ruhe und Besonnenheit bewahren! Abgesehen von der Brandhitze besteht vor allem Erstickungs- und Vergiftungsgefahr durch Rauchgase.
3.) Löschen
Etwa die Hälfte aller gemeldeten Brandfälle werden noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Privatpersonen gelöscht. Kenntnisse über das richtige Verhalten im Brandfall und den richtige Einsatz von Kleinlöschgeräten, z. B. Handfeuerlöscher, können in vielen Fällen das Entstehen von Großbränden verhindern.
Regeln für die
Brandbekämpfung:
Verhinderung der
Brandausbreitung:
Vorbereitung des Feuerwehreinsatzes:
- die Lage des Brandherdes
- vermisste Personen
- noch im Brandobjekt befindliche gehbehinderte Personen (Kranke, Kinder, alte Menschen)
- besondere Gefahren (Spraydosen, Druckgasflaschen, Chemikalien)
- bedrohte Tiere
- besondere Sachwerte
- Steigleitungseinspeisungen,
- Lage von Hydranten (besonders wichtig Unterflurhydranten)
- sonstige Wasserentnahmestellen